Wir kämpfen seit 30 Jahren gegen Rassismus und für ein besseres Zusammenleben aller Kulturen. Unsere Arbeit endet nicht an der eigenen Landesgrenze: Wir klären über globale Zusammenhänge auf, die zu Menschenrechtsverletzungen weltweit führen. Auf dem Festival wollen wir einen Ort der Begegnung schaffen, wo sich Menschen mit und ohne Migrationshintergrund austauschen und gemeinsam feiern können.

Wir legen viel Wert auf Nachhaltigkeit bei der Durchführung unseres Festivals! Auf dem Menschenrechtsfestival wird es daher kein Einweggeschirr geben. Unsere Dekoration ist zu einem großen Teil aus recyclten Materialien und wird wiederverwendet. Außerdem bieten wir viele vegetarische und vegane Speisen an. Wir kochen unter anderem mit geretteten Lebensmittelmitteln von The Good Food und anderen Unterstützer*innen.

Programm des MRF

Dieses Jahr haben wir uns für das Thema „Rechtsruck“ entschieden. In Deutschland wird der „Rechtsruck“ in Politik und Gesellschaft besonders deutlich durch den Einzug der AfD in den Bundestag.
Außer der zunehmenden Gewalt, wird der politische und gesellschaftliche Diskurs, aber auch das alltägliche Miteinander immer häufiger geprägt durch eine diskriminierende und herablassende Sprache gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund.
Verteidigt wird eine solche Sprache oft mit der in den Menschenrechten verankerten Meinungsfreiheit, gleichzeitig wird das in den Menschenrechten festgeschriebene Verbot von Diskriminierung ignoriert.

Eine diskriminierende und herablassende Sprache und rechtes Gedankengut können unsere demokratische, solidarische Gesellschaft und unser interkulturelles Zusammenleben in Deutschland gefährden. Die im Grundgesetz verankerten Menschenrechte sollen Demokratie und Meinungsfreiheit schützen. Die AFD höhlt diese demokratischen Grundrechte aus, dagegen wollen wir eine klare Haltung zeigen.

Das diesjährige Menschenrechtsfestival möchte das Thema „Rechtsruck“ mit Vorträgen, Workshops, Ausstellungen und Informationsständen diskutieren und Organisationen, die für eine freie, demokratische und solidarische Gesellschaft eintreten, eine Plattform bieten.

Alles was du sonst noch wissen musst:

Auf dem Menschenrechtsfestival werden wir wie immer für euer leibliches Wohl sorgen: kühle Getränke und selbstgekochtes Essen aus Lebensmittelspenden und was ihr oder eure Eltern, Freunde, etc. mitbringen. Über den Verkauf der Lebensmittelspenden refinanzieren wir das Festival. Als familienfreundliches Festival haben wir außerdem ein abwechslungsreiches Kinderprogramm organisiert mit Puppentheater und dieses mal auch einem Film.

Über uns

Die vielfältigen Aktivitäten des Allerweltshaus e.V. sichtbar zu machen und Menschen zum Handeln animieren, war die Grundidee des Menschenrechtsfestivals. In der Freiwilligenarbeit und zwischen den zahlreichen Praktikant*innen wurde so die Idee eines Festivals geboren, das Austausch, Engagement für Soziales und Politisches mit dem Recht auf Freizeit verbindet. Seit 2013 gibt es das Festival, das jedes Jahr einen anderen thematischen Schwerpunkt hat und viele Ebenen des Lebens verbindet - und vor allem uns.

Best of MRF

Hier seht ihr unsere Highlights der vergangenen Jahre.

VIDEOS

Rückblick: Menschenrechtsfestival 2018

Mehr Infos zum Menschenrechtsfestival 2018

Rückblick: Menschenrechtsfestival 2017

Bildergalerie

Rückblick: Menschenrechtsfestival 2016

Finanzierung

Hier könnt ihr sehen, welche Unterstützer✶innen und Förderer✶innen uns helfen das Menschenrechtsfestival 2019 zu realisieren. Ohne deren Support wäre das Festival nicht möglich!

Impressum

Allerweltshaus Köln e.V.
Körnerstr. 77-79
50823 Köln
Telefon: +49 (0)221 57 77 99 30
E-Mail: vorstand@allerweltshaus.de
Internet: www.allerweltshaus.de

Vertretungsberechtigter Vorstand:
Sophie Hennis, Eva Schaaf, Ulla Göbel, Julia Paffenholz, Dörte Mälzer, Jürgen Crummenerl

Steuernummer: 217/5950/0303
Vereinsregister: VR 9488 Amtsgericht Köln
Inhaltlich Verantwortliche gemäß § 10 Absatz 3 MDStV: Sophie Hennis

Datenschutz:
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