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Fünftes Kölner Menschenrechtsfestival

Hurra, am 10. Juni 2017 ist das Menschenrechtsfestival in Köln!

Das Menschenrechtsfestival feiert seinen 5. Geburtstag!

Es bietet euch die Gelegenheit, euch mit anderen Menschen über Menschenrechte, Demokratie, Solidarität und globale Gerechtigkeit auszutauschen und euch gemeinsam für eine gerechte und nachhaltige Welt einzusetzen.

Beim Kampf für die Menschenrechte benötigen wir viel Ausdauer und vor allem motivierte Mitstreiter*innen wie euch an unserer Seite!

Das Festival soll uns für diesen langwierigen Einsatz Energie und Zusammenhalt geben sowie zugleich Initialzünder für neue Aktionen sein. Gemeinsam werden wir diskutieren und mit Musik und Tanz die Menschenrechte feiern. Selbstverständlich ist das Festival offen für alle Menschen, wir wollen einander in Vielfalt und auf Augenhöhe begegnen.

In diesem Jahr liegt der Fokus des Festivals auf dem Thema Klima(un)gerechtigkeit. Globale KlimaUNgerechtigkeit meint, dass Menschen unter klimatischen Veränderungen leiden, die andernorts verursacht wurden. Klimagerechtigkeit ist ein Prinzip, dass weltweit jedem Menschen einschliesslich zukünftiger Generationen das gleiche Recht an der Nutzung der Atmosphäre zugesteht. Wir laden euch dazu ein, mit uns über die menschenrechtliche Bedeutung der wachsenden Klima-Ungerechtigkeit zu diskutieren.

Bewusst geben wir dem Thema dabei einen geographischen Schwerpunkt und beschäftigen uns insbesondere mit den Folgen des Klimawandels auf dem afrikanischen Kontinent. Afrika wird der vom Klimawandel am stärksten betroffenste Kontinent sein. (Nähere Informationen zum Thema erhaltet ihr beim Institut für Afrika-Studien.)

 

Schon jetzt machen sich die Auswirkungen des Klimawandels, zum Beispiel in Form von Desertifikation, Dürren und Überflutungen, stark bemerkbar und beeinflussen so auch massiv Menschenrechte vor Ort. Sie zerstören sowohl Lebensraum als auch landwirtschaftlich nutzbare Flächen; treiben somit Menschen in die Armut, verwehren ihnen möglicherweise den Zugang zu Trinkwasser, Nahrung und Bildung und können im schlimmsten Falle zu bewaffneten Konflikten oder Terrorismus führen.(siehe z.B.: Desertifikation als Mitgrund des Dafur-Konfliktes ; Zusammenhang Klimawandel & Boko Harram: )

Zusammen möchten wir auch darüber nachdenken, welchen Einfluss das individuelle Handeln von uns allen auf den Klimawandel hat. Zudem diskutieren wir, welche Möglichkeiten es gibt, selbst klimafreundlicher zu leben, und darüber, wie eine gerechte Klimapolitik vorangetrieben werden kann.

Wir freuen uns auf einen schönes Festival mit euch, tolle Begegnungen, interessante Diskussionen, viel Spaß und Musik!

 
 
 
 
 
 
 
Marcos Ezequiel Angeloni
 

 

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Stand up for your rights - Menschenrechte erkennen und handeln